AUF EIN GLAS WEIN BEI UNSEREN KUNDEN «UND WIESO KAUFEN SIE BEI UNS?»

In dieser Ausgabe: Sarah Müller (35) aus Düdingen, Physiotherapeutin, verbringt ihre Freizeit gerne wandernd, Pilze sammelnd, kochend und reisend.

Rhoneblut: Frau Müller, seit wann sind Sie Kunde bei Albert Mathier & Söhne? Sarah Müller: Seit Sommer 2018, seit gut eineinhalb Jahren also.

RB: Wie sind Sie auf unsere Weine aufmerksam geworden? SM: Durch Bekannte. Diese organisierten letzten Sommer einen dreitägigen Wanderausflug im Oberwallis. Inklusive eines Degustationsbesuchs bei der Albert Mathier & Söhne AG. Mit Besichtigung des Betriebs und feiner Verköstigung. Da bin ich dann wortwörtlich auf den Geschmack gekommen.

RB: Bitte nennen Sie uns Ihre/n Favoriten aus unserem Sortiment? SM: Bei besagter Degustation hatten es mir auf Anhieb zwei Weine besonders angetan: Der Rhoneblut® und der weisse Domaine de Ravoire®. Liebe auf den ersten Schluck, sozusagen. Eine Liebe, die anhält, denn die zwei kommen bei uns nach wie vor regelmässig auf den Tisch.

RB: Welches sind – neben dem Oberwallis – weitere Wein-Provenienzen und -Sorten, die Ihnen besonders zusagen? SM: Das kann ich gar nicht so einfach sagen. Grundsätzlich sind es aber schon eher die Europäer, genauer: Franzosen, Deutsche, Österreicher und Italiener, die ich bevorzuge. Je nach Stimmung, meteorologischen Bedingungen oder Menüplan kann dies zum Beispiel ein Rosé aus der Provence sein, ein Gewürztraminer aus dem Elsass, ein Riesling aus der Pfalz oder ein Barolo aus Italien. Wobei: Zu einem Chardonnay aus Kalifornien habe ich eigentlich auch noch nie Nein gesagt.

RB: Wie, wo und wann geniessen Sie Wein am liebsten? SM: Grundsätzlich in einer gemütlichen Atmosphäre, zu zweit oder mit Familie und Freunden. Zum Apéro am Feierabend. Und zu einem guten Essen sowieso.

RB: Variieren Ihre Wein-Präferenzen nach Jahreszeiten, und wenn ja, wie? SM: Im Frühling und Sommer bevorzuge ich eher Weisswein, Rosé oder auch mal einen leichten, gekühlten Rotwein. Dies ist natürlich auch der etwas leichteren Küche und den wärmeren Temperaturen geschuldet. Entsprechend darf es im Herbst und Winter, wenn die Anzeige auf dem Thermometer sinkt, und die Küche deftiger wird, durchaus ein schwerer Roter sein.

RB: Wie und wo informieren Sie sich über Weine, über Neuheiten und Neuigkeiten? SM: Aktiv informiere ich mich kaum, ausser, dass ich auch schon im Fachhandel gefragt habe, was denn gut passen würde zum für den Abend geplanten Nachtessen und mich entsprechend habe beraten lassen. Allerdings probiere ich immer gerne Neues aus, zum Beispiel im Urlaub, und lasse mich bei Einladungen von Freunden überraschen von deren Lieblingsweinen.

RB: Sind Wein-Bewertungen (Parker-Punkte, Weinwisser, Michael Broadbent usw.) für Sie relevant? SM: Um ehrlich zu sein: nein. Da interessiert mich nur mein persönlicher Geschmack. Wieso sollte ich mir die Freude an einem Wein, den ich liebe, verderben lassen, nur weil er von einem Spezialisten mies bewertet wird?

RB: Kurz und knapp: Wieso kaufen Sie Wein bei uns? SM: Der Besuch und die Degustation in Ihrem Betrieb haben bei mir mehrere Dinge bewirkt. Einerseits hat mir die sympathisch-familiäre Stimmung sehr gefallen, die Führung war eindrücklich und für mich – es war meine erste in einer Kellerei – informativ. Andererseits wurde mir wieder einmal bewusst, dass ich nicht in die Ferne schweifen muss, um guten Wein zu finden, also was die Schweiz an erstklassigen Roten und Weissen zu bieten hat. Und wie eingangs erwähnt sind der Rhoneblut® und der Domaine de Ravoire® blanc seit eineinhalb Jahren fester Bestandteil meiner Weineinkaufsliste.