Niiws us um Hüüs, Mitteilung 10 in der Corona Zeitrechnung

Das Leben in der Kellerei und im Rebberg ist bedeutend ruhiger geworden. Wir arbeiten im Moment mit 2 Teams, dh. Wir haben unsere Mitarbeiter in 2 Gruppen aufgeteilt und es arbeitet jede Gruppe eine Woche.

Im Rebberg geht es recht gut, da arbeiten die Leute mit der nötigen sozialen Distanz, in der freien Natur ist ja genügend Platz. Wir brauchen ein paar Fahrzeuge mehr, da wir im Maximum 2 Personen pro Fahrzeug transportieren. Und wir haben den grossen Vorteil, dass wir alle Rebberge nahe zusammen haben, so dass es wenig Fahrten gibt.

In der Kellerei arbeiten wir in einem altehrwürdigen Gebäude, das viele Räume hat. Jeder Mitarbeitende hat seinen eigenen Raum. Die Kontakte beschränken sich auf das nötigste, evtl. gibt es einen Wein zu degustieren. Gestern haben wir den Cornalin der Ernte 2019 verköstigt. Ist einfach ein schöner Wein.

Das mit den Abfüllungen wird schon ein bisschen eine Herausforderung. Da ist noch viel Handarbeit gefragt. Aber wir haben die nötigen Schutzmassnahmen vorbereitet. Langsamer arbeiten, Maske, Distanz, Desinfektionsmittel.

Mittwochabend haben wir unser erstes «Virtual Winetasting» gemacht. Es haben 8 Personen teilgenommen, aus Ludwigsburg, Bremgarten, Zürich und aus dem Wallis haben alle mit der nötigen Andacht vor dem PC die Weine geöffnet und den Ausführungen von Björn Seidel, Sommelier, und mir zugehört und die Weine selbst verköstigt.

Jeder bei sich zu Hause, in sicherer Umgebung und trotzdem mit ein paar lieben Leuten via Computer verbunden. Es war eine schöne Erfahrung und eine sehr willkommene Abwechslung. Herzlichen Dank allen Teilnehmenden. Für die nächsten «Virtual Winetastings» hat es noch Plätze frei, also beeilt euch.

Bis bald.

Amédée

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